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3. St. Galler Fachforum – Bildung als Abenteuer

Das 3. St.Galler Fachforum für Waldkinderpädagogik widmete sich in diesem Jahr der Bildung als Abenteuer – wenn die Natur das Klassenzimmer ersetzt.

„In Zukunft braucht es neugierige, wissensbegierige Menschen“, sagt Gerald Hüther, Neurobiologe und Lernforscher, beim Fachforum der Waldkinder St. Gallen. Deshalb, plädiert er dafür, dass die angeborene Lust am Lernen während der Schulzeit unbedingt aufrecht erhalten werden muss.

Die Natur bietet ein schier unerschöpflichen, variantenreichen Raum um Lernprozesse zu unterstützen. Hüther führt weiter aus, dass wenn Emotionen im Hirn aktiviert werden, wirken besondere Botenstoffe in allen Hirnarealen wie Dünger. Sie helfen Wissen im Hirn zu verankern und das Lernen als Glück zu empfinden. Am Beispiel der Waldkinder St.Gallen hat Eva Helg, pädagogische Leitung Waldkinder St. Gallen, eindrücklich gezeigt, wie das in der Praxis umgesetzt werden kann. Hüther und Helg fordern vor 300 naturpädagogischen Fachleuten aus der Deutschschweiz, bei der Arbeit für das Aufrechterhalten der Neugier und der Lernlust zu sorgen und das Wissen darum in die Welt herauszutragen. In Zukunft sollten alle Kinder davon profitieren können, dass sie positive Lernerlebnisse als Juwelen ihrer Kindheit für das ganze Leben nutzen können.

Wir danken den Waldkindern St. Gallen für den grossartigen Tag.

Weitere Informationen zum Fachforum

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